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Odoo Preise 2026 einfach erklärt: Tarife, Hosting und eine Beispielrechnung für den Mittelstand

Standard, Custom und der neue Light User – was der Mittelstand 2026 wirklich pro Nutzer zahlt.
19. Oktober 2026 durch
Odoo Preise 2026 einfach erklärt: Tarife, Hosting und eine Beispielrechnung für den Mittelstand
Titelbild: Odoo Preise 2026 mit den Einstiegspreisen für Standard, Custom und Light User
Titelbild: Odoo Preise 2026 mit den Einstiegspreisen für Standard, Custom und Light User

„Was kostet uns das am Ende, alles zusammen?“ Diese Frage hören wir in fast jedem Erstgespräch, und beim Lizenzteil kann Odoo sie erfreulich klar beantworten. Mit Odoo 20 hat Odoo im September 2026 sein Preismodell aktualisiert und dabei eine neue, günstige Lizenzart für Mitarbeitende mit wenigen Aufgaben im System eingeführt. Dieser Beitrag zeigt die aktuellen Listenpreise laut odoo.com, hilft Entscheidern bei der Wahl zwischen den Tarifen, ordnet die Hosting-Varianten ein und rechnet ein Beispiel für einen typischen Mittelständler durch. Verbindlich ist dabei immer das Angebot zum Zeitpunkt der Bestellung.

Was sich 2026 geändert hat

Zusammen mit Odoo 20Odoo 20hat Odoo die neuen Preise vorgestellt. Die kostenlose Nutzung einer einzelnen App bleibt erhalten, der Standard-Tarif bleibt im Preis unverändert, und mit dem Light User kommt eine neue Lizenz hinzu, mit der Unternehmen Mitarbeitende aus Lager, Produktion oder Außendienst besonders günstig einbinden können. Der Custom-Tarif wurde um 20 % angepasst. Odoo begründet das damit, dass die Preise seit 2022 unverändert geblieben sind, während sich in diesem Zeitraum eine Inflation von 26 % angesammelt hat, und verweist zusätzlich auf gestiegene Kosten für KI, Hosting und IT. Für Unternehmen in Deutschland gelten die Euro-Preise.

Alle Preise verstehen sich netto. Das steht ausdrücklich im Odoo Enterprise Subscription Agreement, Abschnitt 5.3: Die Gebühren gelten exklusive Steuern, die Umsatzsteuer kommt also hinzu.

Tabelle mit den Odoo-Tarifen 2026: Eine App gratis, Standard, Custom und Light User mit Preisen für das erste Jahr, ab Jahr zwei und bei monatlicher Abrechnung
Die vier Tarife auf einen Blick. Preise pro Nutzer und Monat, netto. Quelle: odoo.com/de_DE/pricing, abgerufen am 19.10.2026.
Tabelle mit den Odoo-Tarifen 2026: Eine App gratis, Standard, Custom und Light User mit Preisen für das erste Jahr, ab Jahr zwei und bei monatlicher Abrechnung
Die vier Tarife auf einen Blick. Preise pro Nutzer und Monat, netto. Quelle: odoo.com/de_DE/pricing, abgerufen am 19.10.2026.

Die Tarife im Überblick

One App Free kostet 0 € und erlaubt eine einzige App mit unbegrenzt vielen Benutzern in Odoo Online, der Cloud von Odoo. Für den Einstieg in einen einzelnen Bereich ist das ein guter Weg, Odoo ohne Lizenzkosten kennenzulernen.

Standard startet im ersten Jahr mit 19,90 € pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung, ab dem zweiten Jahr gilt der Listenpreis von 24,90 €. Bei monatlicher Abrechnung sind es im ersten Jahr 24,90 € und danach 31,10 €. Enthalten sind alle Apps in Odoo Online, vom CRM über Verkauf und Buchhaltung bis zu Lager und Projekten.

Custom beginnt im ersten Jahr mit 35,90 € bei jährlicher Abrechnung und liegt danach bei 44,90 €; bei monatlicher Abrechnung sind es zunächst 44,90 € und später 56,90 €. Dafür erhalten Unternehmen zusätzlich die Wahl zwischen Odoo.sh, der Hosting-Plattform von Odoo für eigene Module, und dem Betrieb auf eigenen Servern (On-Premise). Dazu kommen Odoo Studio für Anpassungen ohne Programmierung, KI-Agenten, die Aufgaben in Odoo vorbereiten, mehrere Firmen in einer Datenbank und die externe API für den Datenaustausch mit anderen Systemen.

Light User stehen mit 7,90 € pro Monat auf der Preisseite. Diese Lizenz ist für Mitarbeitende gedacht, die Odoo nur für eigene Aufgaben nutzen. Odoo vergibt sie über ein Gespräch mit einem Odoo-Berater und ein individuelles Angebot, sodass sich Anzahl und Zuschnitt passgenau auf den Betrieb abstimmen lassen.

Der Rabatt im ersten Jahr gilt für 12 Monate und für die Nutzer, die zu Beginn bestellt werden. Für Unternehmen ist das eine gute Gelegenheit, die Nutzerzahl von Anfang an realistisch zu planen und den Einstieg günstiger zu gestalten. Wer den Listenpreis ab dem zweiten Jahr gleich mit einrechnet, startet mit einem klaren Budget, das auch über die ersten zwölf Monate hinaus trägt.

Screenshot der Odoo-Preisseite: die Tarife Eine App Gratis, Standard mit 19,90 Euro und Custom mit 35,90 Euro pro Benutzer und Monat, darunter der Hinweis auf Light-Benutzer zu 7,90 Euro
Die Tarifübersicht auf odoo.com, abgerufen am 19.10.2026 bei jährlicher Abrechnung. Der durchgestrichene Betrag ist jeweils der Listenpreis ab dem zweiten Jahr, darunter der Hinweis auf den Light-Benutzer.
Screenshot der Odoo-Preisseite: die Tarife Eine App Gratis, Standard mit 19,90 Euro und Custom mit 35,90 Euro pro Benutzer und Monat, darunter der Hinweis auf Light-Benutzer zu 7,90 Euro
Die Tarifübersicht auf odoo.com, abgerufen am 19.10.2026 bei jährlicher Abrechnung. Der durchgestrichene Betrag ist jeweils der Listenpreis ab dem zweiten Jahr, darunter der Hinweis auf den Light-Benutzer.

Was im Preis enthalten ist – und was nicht

Odoo packt viel in den Lizenzpreis: Alle Tarife umfassen laut Preisseite unbegrenzten Support, Hosting in Odoo Online und Wartung, dazu Backups und Upgrades ohne Zusatzkosten. Damit entfallen für Unternehmen, die Odoo Online nutzen, viele Posten, die bei anderen Betriebsmodellen separat anfallen.

Für eine vollständige Kalkulation gehören einige weitere Positionen dazu, die bewusst nicht im Lizenzpreis stecken: das Hosting auf Odoo.sh für eigene Entwicklungen, die Implementierung, Guthaben für In-App-Käufe wie SMS oder KI-Scans von Eingangsrechnungen sowie die Wartung von individuellem Code. Wer eigene Module betreibt, sollte außerdem wissen, dass der Vertrag für solche Module eine laufende Gebühr je 100 Codezeilen vorsieht; die Höhe wird im Vertrag festgelegt. Für die Einführung nennen wir auf unserer Seite zur Odoo-EinführungSeite zur Odoo-Einführung einen Einstieg ab 14.900 € und einen üblichen Rahmen von 39.000 bis 49.000 €.

Eine Position übersehen viele: Bleibt die Datenbank auf einer Version, die Odoo nicht mehr abdeckt, sieht der Vertrag einmal pro Jahr einen Aufschlag von 25 % auf den Jahrespreis vor – frühestens sechs Monate nach dem Erscheinen einer neuen Hauptversion. Regelmäßige Upgrades sind damit nicht nur eine technische, sondern auch eine kaufmännische Entscheidung.

Hosting: Welcher Tarif passt zu welchem Betrieb?

Die Wahl des Hostings ist eine der wichtigsten Weichenstellungen, weil sie gleichzeitig den passenden Tarif bestimmt. Unternehmen, die mit Odoo Online arbeiten, haben das Hosting bereits im Lizenzpreis. Wer eigene Module betreiben oder Odoo im eigenen Rechenzentrum laufen lassen möchte, findet im Custom-Tarif die passende Grundlage dafür.

HostingMöglicher TarifHinweis
Odoo Online (SaaS)Standard oder CustomHosting im Lizenzpreis enthalten
Odoo.sh (PaaS)nur CustomHosting wird separat zur Lizenz berechnet
On-Premisenur CustomServer, Betrieb und Updates liegen beim Unternehmen

Die Odoo.sh-Kosten werden laut Preisseite separat berechnet und sind nicht im Lizenzpreis enthalten. Für Unternehmen, die bereits auf Odoo.sh oder einem eigenen Server arbeiten, ist das eine gute Planungsgrundlage: Wer Lizenz und Hosting als zwei getrennte Budgetposten führt, sieht auf einen Blick, wofür das Geld eingesetzt wird.

Standard oder Custom?

Der Standard-Tarif reicht in der Regel aus, wenn ein Unternehmen mit einer Firma in einer Datenbank arbeitet, die Odoo-AppsOdoo-Apps die Prozesse ohne eigene Programmierung abdecken, der Cloud-Betrieb in Odoo Online zur IT passt und keine anderen Systeme über die externe API angebunden werden müssen. Für viele Mittelständler ist das ein schlanker und sehr wirtschaftlicher Weg.

Der Custom-Tarif spielt seine Stärken aus, sobald mindestens einer dieser Punkte zutrifft:

  • Felder, Formulare oder Abläufe sollen mit Odoo Studio angepasst werden.
  • Mehrere Firmen sollen in einer Datenbank laufen.
  • Shop, Maschinen oder Auswertungstools sollen über die externe API auf Odoo zugreifen.
  • Odoo soll auf Odoo.sh oder im eigenen Rechenzentrum betrieben werden.

Für die IT-Leitung lohnt es sich, Studio, API und die Zuordnung von Light Usern früh im Projekt zu klären, denn genau hier liegt der größte Hebel für ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

So nutzen Unternehmen den Light User optimal

Der Light User ist die neue Stellschraube, mit der Unternehmen ihre Lizenzkosten spürbar senken können. Odoo definiert ihn auf der Preisseite zweifach: Als Light User gilt jedes aktive Benutzerkonto, das in der Software als Light User gekennzeichnet ist – und zusätzlich jeder aktive Mitarbeiterdatensatz aus den Personalverwaltungsapps, der nicht mit einem aktiven Nicht-Portal-Benutzerkonto verknüpft ist.

Der Funktionsumfang ist klar umrissen. Als Benutzer stehen „Meine Abwesenheiten“, „Meine Spesen“, „Meine Beurteilungen“, „Meine Anwesenheiten“, „Meine Empfehlungen“ und „Meine Planung“ zur Verfügung, dazu Außendienst, der Barcodebediener für Lagerbestände und Lesezugriff auf die Wissensdatenbank. Als Mitarbeiter lassen sich Gehaltsabrechnungen abrufen, das Kassensystem nutzen und die Fertigungswerkstatt bedienen. Wer darüber hinaus im Backend Dokumente erstellt, ansieht oder bearbeitet, ist nach Odoos Definition ein vollwertiger zahlender Nutzer.

Daraus ergibt sich ein sehr konkreter Hebel: Wer ehemalige Mitarbeitende und Platzhalter-Datensätze konsequent archiviert, sorgt dafür, dass nur die Personen in die Rechnung eingehen, die Odoo tatsächlich nutzen. Und weil Odoo den Light User über ein individuelles Angebot vergibt, empfiehlt es sich, Anzahl und Zuschnitt im Gespräch mit dem Odoo-Berater festzulegen und erst danach fest damit zu planen.

Was das für Bestands- und Neukunden bedeutet

Neukunden starten mit den neuen Listenpreisen und profitieren im ersten Jahr vom Rabatt auf die anfänglich bestellten Nutzer. Für Bestandskunden ist der Übergang gut planbar, denn Änderungen greifen in der Regel erst bei der Verlängerung. Der Odoo-Vertrag regelt in Abschnitt 5.2, dass Preise unter dem aktuellen Listenpreis bei der Verlängerung um bis zu 7 % pro Jahr der vorherigen Laufzeit steigen können. Unternehmen mit einem günstigeren Bestandspreis nähern sich dem Listenpreis damit schrittweise an und können die Entwicklung frühzeitig im Budget abbilden.

Wer während der laufenden Vertragslaufzeit Nutzer hinzubucht, sollte Abschnitt 5.1 kennen: Für zusätzliche Nutzer und Light User gilt der zu diesem Zeitpunkt anwendbare Listenpreis, und zwar für die verbleibende Laufzeit. Der Rabatt des ersten Jahres lässt sich also nicht nachträglich auf neue Nutzer ausdehnen – ein weiteres Argument dafür, die Nutzerzahl von Anfang an realistisch anzusetzen.

Beispielrechnung für 20 Nutzer

Die Rechnung nutzt die Listenpreise bei jährlicher Abrechnung, netto zuzüglich Umsatzsteuer und ohne Einführung, Odoo.sh-Hosting und In-App-Guthaben.

Mit Standard zahlt ein Unternehmen mit 20 Nutzern im ersten Jahr 20 × 19,90 € × 12 = 4.776 € und ab dem zweiten Jahr 20 × 24,90 € × 12 = 5.976 €. Mit Custom sind es im ersten Jahr 20 × 35,90 € × 12 = 8.616 € und ab dem zweiten Jahr 20 × 44,90 € × 12 = 10.776 €. Besonders interessant ist die Variante Custom mit 12 vollen Nutzern und 8 Light Usern, die vor allem Zeiten und Abwesenheiten erfassen: Zum Listenpreis ergeben sich 6.465,60 € plus 758,40 €, zusammen 7.224 € im Jahr und damit gut 3.500 € weniger als mit 20 vollen Custom-Nutzern. Weil Light User individuell angeboten werden, ist das ein Richtwert.

Balkendiagramm der jährlichen Odoo-Lizenzkosten für 20 Nutzer zum Listenpreis: Standard 5.976 Euro, Custom 10.776 Euro, Custom mit 12 vollen Nutzern und 8 Light Usern 7.224 Euro
Jahreskosten zum Listenpreis ab dem zweiten Jahr. Im ersten Jahr liegen Standard und Custom darunter.
Balkendiagramm der jährlichen Odoo-Lizenzkosten für 20 Nutzer zum Listenpreis: Standard 5.976 Euro, Custom 10.776 Euro, Custom mit 12 vollen Nutzern und 8 Light Usern 7.224 Euro
Jahreskosten zum Listenpreis ab dem zweiten Jahr. Im ersten Jahr liegen Standard und Custom darunter.

Für die Finanzplanung zeigt die Rechnung, wie gut sich Odoo kalkulieren lässt: Wer den Wechsel vom Einstiegspreis zum Listenpreis nach dem ersten Jahr gleich einplant, hat ein Budget, das über die gesamte Laufzeit stabil bleibt. Zur Einordnung in der Budgetrunde: Ein Standard-Nutzer kostet zum Listenpreis 298,80 € netto im Jahr, das sind rund 82 Cent pro Tag, ein Custom-Nutzer kommt auf rund 1,48 € pro Tag.

Fünf Wege zum besten Preis-Leistungs-Verhältnis

  1. Nutzer prüfen: Am Anfang steht die Frage, wer wirklich einen vollen Zugang braucht. Mitarbeitende, die nur Zeiten, Abwesenheiten oder Spesen erfassen, kommen womöglich als Light User in Frage.
  2. Rechte aufräumen: Wenn Zugriffsrechte, die niemand mehr braucht, entfernt werden, lassen sich die Nutzerarten sauber zuordnen.
  3. Mitarbeiterdatensätze archivieren: Aktive Datensätze ohne Benutzerkonto zählen laut Odoo als Light User, deshalb zahlt sich das Archivieren ehemaliger Mitarbeitender direkt aus.
  4. Standard als Option prüfen: Unternehmen, die weder Studio noch API, mehrere Firmen oder eigenes Hosting benötigen, sparen mit Standard zum Listenpreis 20 € pro Nutzer und Monat gegenüber Custom.
  5. Verlängerung vorbereiten: Wer die Lizenzprüfung vor der nächsten Vertragsverlängerung einplant, geht mit sauberen Nutzerzahlen und einer klaren Grundlage in das Gespräch mit Odoo.

Fazit

Odoo bleibt auch nach der Anpassung 2026 transparent und gut kalkulierbar: ein fester Nettopreis pro Nutzer, alle Apps inklusive und in Odoo Online auch Hosting, Wartung und Upgrades im Paket. Mit dem Rabatt im ersten Jahr gelingt der Einstieg günstig, und der neue Light User eröffnet dem Mittelstand zusätzliche Spielräume. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis erzielen Unternehmen, die Tarif, Hosting und Nutzerarten bewusst wählen und den Listenpreis ab dem zweiten Jahr von Anfang an einrechnen.

Für Unternehmen, die wissen möchten, welcher Tarif am besten zu ihnen passt, bieten wir ein 30-minütiges Gespräch an. Darin rechnen wir gemeinsam mit den tatsächlichen Nutzerzahlen, unverbindlich und auf Basis der eigenen Prozesse. Termin vereinbarenTermin vereinbaren.

Quellen

Häufige Fragen zu den Odoo-Preisen 2026

Was kostet Odoo 2026 pro Nutzer?

Der Standard-Tarif kostet 24,90 € pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung, im ersten Jahr 19,90 €. Der Custom-Tarif kostet 44,90 €, im ersten Jahr 35,90 €, jeweils netto. Light User stehen mit 7,90 € pro Monat auf der Preisseite.

Was ist ein Odoo Light User?

Ein Light User ist eine günstige Lizenz für Mitarbeitende, die Odoo nur für eigene Aufgaben nutzen. Als Light User gilt jedes aktive Benutzerkonto, das in Odoo so gekennzeichnet ist, sowie jeder aktive Mitarbeiterdatensatz aus den Personalverwaltungsapps ohne verknüpftes Nicht-Portal-Benutzerkonto. Odoo vergibt die Lizenz über ein individuelles Angebot.

Welche Funktionen darf ein Light User nutzen?

Laut Odoo-Preisseite: „Meine Abwesenheiten“, „Meine Spesen“, „Meine Beurteilungen“, „Meine Anwesenheiten“, „Meine Empfehlungen“, „Meine Planung“, Außendienst, Barcodebediener für Lagerbestände und Lesezugriff auf die Wissensdatenbank. Als Mitarbeiter kommen Gehaltsabrechnungen, Kassensystem und Fertigungswerkstatt dazu.

Welcher Tarif ist für Odoo.sh oder einen eigenen Server nötig?

Odoo.sh und On-Premise sind im Custom-Tarif möglich. Die Odoo.sh-Hosting-Kosten werden separat zur Lizenz berechnet.

Sind die Odoo-Preise inklusive Umsatzsteuer?

Nein, die Preise sind netto, die Umsatzsteuer kommt hinzu. So steht es im Odoo Enterprise Subscription Agreement, Abschnitt 5.3.

Ändern sich die Preise für bestehende Verträge sofort?

In der Regel nicht, sondern erst bei der Verlängerung. Laut Odoo-Vertrag, Abschnitt 5.2, können Preise unter dem Listenpreis dann um bis zu 7 % pro Jahr der vorherigen Laufzeit steigen, sodass sich die Anpassung gut planen lässt.

Was kostet es, während der Laufzeit Nutzer hinzuzubuchen?

Für zusätzliche Nutzer und Light User gilt laut Abschnitt 5.1 des Vertrags der zu diesem Zeitpunkt anwendbare Listenpreis, berechnet für die verbleibende Laufzeit. Der Rabatt des ersten Jahres gilt nur für die anfänglich bestellten Nutzer.

Zählen Mitarbeiter ohne Benutzerkonto als Nutzer?

Ja. Ein aktiver Mitarbeiterdatensatz ohne zugeordnetes Benutzerkonto ist laut Odoo ein zahlender Nutzer und wird als Light User gezählt. Ehemalige Mitarbeitende und Platzhalter sollten deshalb konsequent archiviert werden.

Was kostet Odoo, wenn die Datenbank auf einer alten Version bleibt?

Der Vertrag sieht einmal pro Jahr einen Aufschlag von 25 % auf den Jahrespreis vor, wenn die Datenbank auf einer Version läuft, die nicht mehr abgedeckt ist – frühestens sechs Monate nach dem Erscheinen einer neuen Hauptversion.

Was kostet die Einführung zusätzlich zur Lizenz?

Die Implementierung ist nicht im Lizenzpreis enthalten. PixelMechanics nennt für die Odoo-Einführung einen Einstieg ab 14.900 € und einen üblichen Rahmen von 39.000 bis 49.000 €, abhängig von Umfang, Datenmigration und Anzahl der Bereiche.

Valentino Rohrmüller

Valentino Rohrmüller

Brand Communication, PixelMechanics

Valentino Rohrmüller verantwortet bei PixelMechanics die Kommunikation rund um Odoo und lernt im dritten Lehrjahr Brand Communication. Ihn interessiert vor allem, an welchen Stellen KI im Marketing wirklich Arbeit abnimmt – und wie sich mit Gamification Abläufe bauen lassen, bei denen Menschen gern mitmachen.

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